Der Kopf

Jörg Schöner ist nicht nur Pianist, nein er singt auch und schlägt auf so mancherlei Gegenstände ein. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass er das Gehirn der Temposünder ist (deshalb auch sein lichtes, viel zu früh ergrautes Haupthaar). Als studierter Musiker (Fagott, Klavier, Blockflöte) war der Spross einer Musikerfamilie einer der Initiatoren der Gruppe. Einen Teil seines Geldes verdient er - neben dem Spielen in zahlreichen musikalischen Gruppen und Grüppchen - in der Musikschule Schweinfurt, wo er hauptamtlich unterrichtet.

 

Das Herz

Eberhard Fasel ist unser Herz! Ganz ehrlich! Er sieht zwar nicht so aus, ist aber ein durch und durch liebenswürdiger musikalischer Tausendsassa, der es bei jedem Lied schafft, den Zuhörer zum Weinen oder zum Lachen oder zum Schmunzeln oder zum Nachdenken oder, oder, oder... zu bringen. Er ist dabei so wandlungsfähig, dass er unbemerkt vom singenden Gigolo der Zwanziger Jahre zum Phantom der Vampire (Musical und Mehr) oder zum Krankenpfleger (sein eigentlicher Beruf) wechseln kann. 

 

Extremitäten: Die Arme (Der Arme)

Peter Rieger spielt Klarinette, Saxophon (in allen Größen), Querflöte, er singt, schüttelt, schlägt, reibt....Manchmal sogar alles gleichzeitig. Dies alles zu können ist nur Menschen mit einer fast unmenschlichen Koordinationsfähigkeit vorbehalten. Bei allem Spiel der Hände bewegen sich ab und zu sogar die Beine und Füße zu einem kleinen Tänzchen auf der Bühne. In seiner Kindheit und Jugend war er Mitglied so vieler unterschiedlicher Bands, dass deren Aufzählung diese Seite sprengen würde. Bei den Temposündern schließlich hat er seine musikalische Heimat gefunden. 

 

 

Der Bauch

Werner Aumüllers Gitarre erdet und hält die Musik zusammen. Seit 2006 bei den Temposündern, ist der die rhythmische Ruhe in Person. Er, der eigentlich Trompete studierte und jetzt seine wahre Berufung als Redakteur beim Bayerischen Rundfunk in der Abteilung Volksmusik gefunden hat, nutzt all seine Talente, um die Temposünder immer wieder mal neu klingen zu lassen. Dabei ist er sich nicht zu schade, auch mal einen Kontrabass in die Hand oder die alte Liebe (Trompete) an den Mund zu nehmen. 

 

Das Hinterteil (Die Beine)

Gerd Semle spielt den Kontrabass, meist mit den Fingern und manchmal mit dem Bogen. Auf ihm dürfen sich die anderen niederlassen, sich ausruhen. Der gebürtige Schwabe studierte ehedem Akkordeon, das er gelegentlich auch bei den Temposündern auspackt. Da ein Akkordeonist aber - seiner festen Überzeugung nach - alles kann, hat er sich nicht nur an den Bass, sondern an viele andere Instrumente herangemacht (Bandoneon Posaune...). Er unterrichtet an den Landschulheimen in Gaibach und Wiesentheid Musik.